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Unser Urlaub an der Cote d’Azur in Instagram-Bildern

Wir waren im Urlaub, drei wunderschöne Wochen lang! Am letzten Juni-Wochenende haben wir uns samstags auf den Weg gen Süden machen, um unseren Urlaub am Mittelmeer an der Cote d’Azur zu verbringen. Dort haben wir Energie sammeln und uns ein wenig vom Alltag lösen können, auch wenn die Zeit nicht immer ganz konfliktfrei war. Aber so ist das eben, wenn man sich drei Wochen lang auf der Pelle hängt 😉 Und ich habe etwas ganz Wichtiges durch den Urlaub zurück bekommen: meine Motivation, mit dem Schreiben auf diesem Blog weiterzumachen. Deshalb kommt ihr nun in den Genuss eines neuen Beitrags nach meiner offiziell deklarierten Sommerpause noch vor dem Ende des Sommers.

Da ich ja inzwischen ein aktiver Instagram-User bin und regelmäßig dort Fotos aus meinem Leben veröffentliche, habe ich das auch im Urlaub gemacht. Die „Geschichte unseres Urlaubs“ kann man anhand der Instagram-Bilder gut nachvollziehen, da ich dort immer die Highlights gepostet habe. Hangeln wir uns also chronologisch an den Bildern entlang 😉

Am ersten Tag stand die Fahrt zu meinem Großvater auf dem Plan, der in Chalon-sur-Saone lebt. Das liegt in etwa zwischen Dijon und Lyon im Burgund. Ich habe damals fast alle Osterferien bei meinen Großeltern in diesem Haus verbracht, das ich daher mit vielen Erinnerungen verbinde:

Mein Opa hatte die Zwillinge noch nie live gesehen (immer nur auf Fotos), so dass die Idee war, ihn auf unserem Weg in den Süden für einen Tag zu besuchen, wenn wir eh quasi vor seiner Haustür vorbei fahren. Nach ca. 8 Stunden Fahrt kamen wir also bei meinem Opa an, wo zusätzlich meine Mutter und zwei meiner Tanten schon auf uns warteten. Wir verbrachten einen ruhigen Nachmittag und Abend zusammen und ich genoss es, noch einmal in Kindheitserinnerungen zu schwelgen. Dazu zählt auch das hier:  

Die Ahnengalerie bei meinem Opa im Flur – irgendwie kribbelt es mich immer wieder, wenn ich meine Vorfahren sehe. Ein von Claire Oberwinter (@untersommer) gepostetes Foto am

Das ist die Ahnengalerie im Flur, die mich seit meiner Kindheit begleitet. Ich stand schon fast ehrfürchtig jetzt im Urlaub davor, da mir zum ersten Mal so richtig bewusst wurde, dass dort echte Familien-Geschichte auf den Bildern zu sehen ist. Irgendwie faszinierend!

Nach nur einer Nacht ging es dann weiter ans Mittelmeer, wo wir nach ca. 6 Stunden Fahrt an unserem Ferienhaus in Saint-Cyr-sur-mer (ca. 40km östlich von Marseille) ankamen. Nach einem kurzen „Check-In“ ins Ferienhaus haben wir uns direkt ein wenig die Beine vertreten und mal geschaut, was der Ort denn so zu bieten hat. Es ging erstmal zum Hafen, der nur 200m von unserem Haus entfernt lag. Die Kinder haben sich sofort alles fasziniert angeschaut und wollten natürlich auch auf den großen Steinmauern rumkraxeln.

 

Die #Zwillinge und das #Meer 😊

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Wir haben dann auch gleich noch den angrenzenden Strand besucht und uns einen ersten Eindruck verschafft. Wir sind zwar vor allem im Ort geblieben und haben viele Nachmittage am Strand verbracht, was sich ja aufgrund der Nähe zum Strand auch sehr anbot. „Geschmückt“ haben wir das Ganze mit ein paar kürzeren oder auch Tagesausflügen. Der erste kleine Ausflug führte uns auf den Mont Faron im 20km entfernten Toulon. Ich hatte im Reiseführer gelesen, dass man von dort eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt, die Umgebung und das Mittelmeer haben soll. Da ich ja Ausblicke liebe war mir schon vor dem Urlaub klar, dass ich unbedingt dorthin will. Und es hat sich gelohnt:

Heute auf dem Mont Faron in #Toulon – wunderschöne Aussicht auf die Stadt und das #Mittelmeer 😊 Ein von Claire Oberwinter (@untersommer) gepostetes Foto am

Der Ausblick war wirklich hervorragend und auch den Kindern hat dieser kleine, aber feine Ausflug sehr gut gefallen.

Im Ortszentrum von unserem Ferienort waren wir auch einmal unterwegs. Dort steht eine Replik der New Yorker Freiheitsstatue, was diesem kleinen unscheinbaren Ort ein wenig Glanz verleiht.

So, kleiner Ausflug nach New York 😜

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Ansonsten ist der Ort selber wirklich wenig spektakulär, für einen soliden Strandurlaub ist er aber sehr gut geeignet 🙂

Einer unserer Tagesausflüge führte uns zum Gorges du Verdon und den angrenzenden Lac de St. Croix. Wir waren bei unserem letzten Cote d’Azur Urlaub 2007 schon einmal dort gewesen und hatten nur gute Erinnerungen daran. Der Lac de St. Croix ist außerdem ist sehr beliebtes Urlaubs- und Ausflugsziel für Familien.

Was für ein wundervoller Tag am und auf dem #lacdesaintecroix und #gorgesduverdon – ein absolut tolle Gegend! Ein von Claire Oberwinter (@untersommer) gepostetes Foto am

Eine der Hauptaktivitäten ist es, sich ein Boot (Kajak, Tretboot oder Elektroboot) stundenweise zu mieten und in den Anfangsbereich der Verdon-Schlucht zu fahren, was sich auch wirklich sehr lohnt. Die Kinder hatten jedenfalls mächtig Spaß auf unserem kleinen Tretboot, vor allem beim Planschen mit den Füßen.

Das Tolle an diesem See ist seine türkisblaue Farbe und dass man dort auch gut baden kann. Nach dem Baden haben wir dann noch ein Eis gegessen und sind anschließend an der Verdon-Schlucht entlang wieder in Richtung nach Hause gefahren. Zwischendurch bot sich dann dieser wunderschöne Ausblick auf den See:

Blick auf den #lacdesaintecroix – so schön!!! 😊 Ein von Claire Oberwinter (@untersommer) gepostetes Foto am

Die Ausblicke auf die Verdon-Schlucht waren auch toll, aber auch mit vielen Serpentinen verbunden. T. vertrug die leider nicht sonderlich gut, so dass er sein vorher verspeistes Eis sich noch einmal vollständig durch den Kopf hat gehen lassen. Und damit es auch besonders viel Spaß macht, war es natürlich Schokoladeneis 😛 Wenigstens ging es ihm danach etwas besser und wir wissen jetzt, dass er sehr anfällig für Kurvenfahrten ist (was wir in dem Urlaub auch noch ein zweites Mal erleben durften, diesmal dann mit Pizza…).

Zwei Mal bin ich in dem Urlaub tatsächlich mal joggen gewesen, auch wenn ich mir ursprünglich mind. 3 Laufrunden vorgenommen hatte. Ich hatte aber meist doch nicht die größte Lust, vor allem wegen der Hitze. Ich wurde aber in jedem Fall für meine beiden Laufrunden mit wunderschönen Sonnenuntergängen belohnt. Dieser war einer davon:

Neulich beim Joggen… #Sonnenuntergang #cotedazur #lamadrague

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Dies war die Bucht, in der an einem Ende unser Ferienort lag. Und dann mit diesem tollen Ausblick… Einfach toll!!!

An einem Tag haben wir dann einen Ausflug in den Urlaubsort der Reichen und Schönen gemacht: St. Tropez.

In #sainttropez war es echt schön 😊

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St. Tropez ist wirklich sehr hübsch mit seinen kleinen verwinkelten Gassen, den kleinen Geschäften und süßen Häusern. Allerdings zieht der Ort auch viele Touristen an und er ist somit sehr voll. Zu unserer Überraschung war aber der Besuch im Restaurant nicht so teuer, wie wir gedacht hätte. Wir haben für 55 Euro alle vier gut zu Mittag gegessen (inkl. Getränke), was wirklich nicht zu viel ist. Klar, es geht immer günstiger, aber für so einen „Luxusort“ war der Preis echt ok.

Wunderschöne Farbenpracht in #sainttropez

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Wir sind in St. Tropez ein wenig durch den Ort geschlendert, sind auf das Fort gegangen, von dem aus man eine wunderschöne Aussicht auf den Ortskern und das Meer hat (da isser wieder, der Ausblick 😉 ).

Und noch mehr #sainttropez: Blick von der #Citadelle auf die Stadt, den Hafen und das Meer #cotedazur

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Außerdem habe ich nach einer bestimmten Bar im Hafen Ausschau gehalten. Ich war schon mal mit meinem Vater in St. Tropez gewesen (das muss so etwa im Jahr 2000) gewesen sein und ich erinnere mich bis heute an eine schöne Anekdote. Wir hatten damals in der „Bar du Port“ gesessen und etwas getrunken. Ich fand das Glas, aus dem ich trank, so schön, dass ich es unbedingt haben wollte. Als ehrlicher Mensch habe ich den Kellner natürlich gefragt, ob ich es kaufen könnte. Seine Antwort (wortwörtlich!): „Nein, man kann es nicht kaufen. Aber man kann es klauen 😉 „. Das ließ ich mir nicht zwei Mal sagen und nahm das Glas, das ich bis heute im Schrank stehen habe, einfach mit. Es erinnert mich immer noch an diesen doch sehr amüsanten Moment und an eine schöne Zeit mit meinem Vater. Daher wollte ich unbedingt wissen, ob es diese Bar heute auch noch gibt. Es gibt sie tatsächlich noch, auch wenn sie inzwischen natürlich ganz anders aussieht. Der Name ist aber geblieben.

A propos Hafen: Es war echt beeindruckend, was für Kähne dort teilweise zu sehen waren.

Das waren schon ziemlich heftige Jachten im Hafen von #sainttropez – aber dafür ist der Ort ja auch bekannt!

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Mal einen Tag damit auf See fahren, genießen, chillen Cocktails trinken – das würde mir reichen 😉 Schön, wenn man noch Träume hat!

In unserem hübschen kleinen Ferienhaus gab es auf der schönen Terrasse auch einen Gasgrill, mit dem wir an manchen Tagen auch wirklich gegrillt haben. Dazu gab es dann entweder einen Kartoffel- oder auch diesen wirklich leckeren Nudelsalat:

Wer wissen will, wie ich den gemacht habe, darf mich gerne fragen. Der war echt hervorragend lecker und passte super als leichte Beilage zum Essen!

In die Zeit unseres Urlaubs fiel der französische Nationalfeiertag, der normalerweise überall mit schönen und auch lauten Feuerwerken begleitet wird. Wir konnten das Feuerwerk unseres Urlaubsortes von unserer Terrasse aus sehen. Ist zwar nichts gegen die Kölner Lichter, aber schön war es trotzdem allemal!

Heute ist Nationalfeiertag in #Frankreich, der gebührend mit einem #Feuerwerk gefeiert wird. #14juillet #vivelafrance

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An unserem vorletzten Tag vor der Rückreise haben wir noch einen Tagesausflug auf die „Ile de Porquerolles“ gemacht. Das ist eine vorgelagerte Insel, die stark von Tagestouristen besucht wird. Auch wenn es dadurch vor allem in der Hochsaison sehr voll wird, lohnt sich ein Besuch in jedem Fall. Die Strände sind toll und das Wasser ist richtig türkis und vor allem flach, so dass das Baden auch für kleine Kinder geeignet ist.

Ein sehr schönes Fleckchen Erde, die #iledeporquerolles 😊 #cotedazur

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Es war einfach ein wundervoller Tag auf der #iledeporquerolles 😊 #cotedazur

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Da es sehr warm an dem Tag war und kaum Wind ging, hielt ich mich die meiste Zeit im wadenhohen Wasser auf und habe fröhlich mit den Kindern geplanscht. Die fanden das natürlich auch toll und hatten mächtig Spaß! Sie haben sich auch offenbar so sehr verausgabt dabei, dass sie auf dem Rückweg vom Strand zur Fähre in ihrem Kinderwagen eingeknackt sind 😉

Dieser letzte Ausflug war ein weiteres Highlight in unserem dreiwöchigen Urlaub und definitiv ein würdiger Abschluss – genauso wie die Bräune, die ich aus dem Urlaub mitgenommen habe:

Ich glaub, ich bin ganz schön braun geworden 😉 #Sonnenbaden #cotedazur #Sommerurlaub #backtoreallife #backtowork

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Wieder an einem Samstag war dann der schöne Urlaub vorbei und wir machten uns auf den Rückweg, den wir aber auch wieder gesplittet haben. Wir wollten weder auf dem Hin- noch auf dem Rückweg die ganze Strecke von 1100km an einem Tag fahren. Wir haben uns aber diesmal ein Hotelzimmer genommen, konkret in Montigny-le-Roi.

Bis dahin waren es ca. 650 km und von dort noch einmal etwa 450 km nach Hause, die wir dann am Sonntag Morgen in 4,5 Stunden in einem durch fuhren – und dann war der Urlaub wirklich vorbei!

Ich wollte dieses Jahr einen richtigen Sommerurlaub haben und habe ihn auch bekommen. Das Wetter war toll, wir hatten jeden Tag 33-35 Grad und Sonnenschein pur ohne jeglichen Regen in Sicht. Das einzige: Das Ferienhaus war zwar toll, aber für die Dauer des Urlaubs doch etwas zu klein. Wir hatten kaum Möglichkeiten, uns mal aus dem Weg zu gehen und uns zurück zu ziehen. Das ist etwas, das wir nächstes Jahr definitv anders machen werden. Ich bin zwar eigentlich kein Club-Urlauber, aber nächstes Jahr werden wir das dann doch mal machen, aber nur, wenn das Hotel einen Mini-Club hat. Da kann man dann nämlich die Kinder mal für ein paar Stunden loswerden und Zeit für sich oder als Paar verbringen. Und, nein, ich habe da kein schlechtes Gewissen 😉 Also dann, auf den nächsten Urlaub!

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